KI auf Ihrer Webseite – verständlich erklärt, spürbar wirksam

Künstliche Intelligenz – kurz KI – klingt nach Zukunft, ist aber längst in unserem Alltag angekommen. Sie steckt in Suchmaschinen, in Übersetzungsprogrammen und in den Assistenten unserer Smartphones. Auf Ihrer eigenen Webseite kann KI heute Aufgaben übernehmen, die Ihre Mitarbeitenden bisher Stunde um Stunde gebunden haben – verlässlich, rund um die Uhr und in jeder Sprache.

Was eine gut eingerichtete KI für Sie tut:

Eine sauber konfigurierte KI-Anwendung verändert spürbar, wie Ihr Unternehmen arbeitet. Sie wirkt an drei Stellen.

  • Erstens senkt sie Ihre Kosten deutlich. Aufgaben, für die heute mehrere Mitarbeitende nötig sind, laufen automatisch ab. Sie sparen Personalstunden, vermeiden Überstunden in Spitzenzeiten und müssen seltener externe Dienstleister beauftragen.
  • Zweitens spart sie Ihnen massiv Zeit. Informationen, die heute mühsam zusammengesucht werden, stehen sofort bereit. Ihre Kundinnen und Kunden warten nicht mehr auf Antworten, und Ihr Team verbringt nicht mehr halbe Tage damit, in Dokumenten oder Datenbanken zu blättern.
  • Drittens entlastet sie Ihre Mitarbeitenden. Eintönige Standardanfragen, die heute nerven und Zeit fressen, übernimmt die KI. Was bleibt, sind die Aufgaben, die wirklich menschliches Urteilsvermögen brauchen – und genau dort kann Ihr Team seine Stärken ausspielen.

Wichtig ist dabei: KI ist kein Selbstläufer. Eine Lösung „von der Stange" liefert selten gute Ergebnisse. Erst wenn die KI sauber an Ihre Inhalte, Ihre Sprache und Ihre Prozesse angepasst ist, entfaltet sie ihren vollen Nutzen. Genau darauf sind wir spezialisiert.

KI für TYPO3 — die Inhalte, die Sie schon haben, sinnvoll nutzen

Viele Unternehmen sammeln seit Jahren Wissen in ihrem TYPO3: Produktbeschreibungen, technische Dokumentationen, FAQ-Inhalte, Beiträge, Schulungsmaterial. Wir bauen KI-Funktionen, die genau dieses Material aktivieren — für Besucher, die schneller Antworten bekommen, und für Redakteure, die wiederkehrende Aufgaben in einem Bruchteil der Zeit erledigen.

Drei Dinge sind uns dabei wichtig:

  • Tief integriert in TYPO3 — kein Drittwerkzeug, das obendrauf hängt, sondern Erweiterungen, die im Editor und im Frontend nativ funktionieren
  • Auf Ihren eigenen Inhalten — Antworten sind nachvollziehbar, mit Quelle, und können bei Bedarf um Fachwissen aus einem Sprachmodell ergänzt werden
  • DSGVO-konform — auf Wunsch ohne US-Anbieter — Mistral oder selbst gehostete Modelle, statt automatischer Bindung an OpenAI

Was wir möglich machen

Wirkliche Hilfe für Besucher: Antworten statt Linklisten

Eine klassische Website-Suche liefert eine Liste mit Treffern — der Besucher muss selbst klicken, lesen und sich die Antwort zusammensuchen. Eine KI-gestützte Suche tut genau das: lesen, verstehen, eine konkrete Antwort formulieren. Mit Quellenangabe auf die TYPO3-Seite, von der die Information stammt, damit nichts verloren geht und alles nachprüfbar bleibt.

Wo es sinnvoll ist, kombinieren wir Ihre eigenen Inhalte mit dem Allgemeinwissen eines Sprachmodells — etwa wenn ein Besucher eine Definition braucht, die in Ihrem Material nicht steht, aber direkt am Thema dran ist. Typische Einsatzgebiete: Produkt- und Serviceseiten, technische Dokumentationen, Beratungs- und Wissensportale, mehrsprachige Sites.

Spürbare Entlastung für Redakteure: schneller schreiben, ohne den Editor zu verlassen

Wir integrieren KI direkt im TYPO3-Backend — nicht als externes Tool, das nebenbei läuft, sondern als nativen Teil des Redaktions-Workflows. Recherche zum Thema, erste Textentwürfe, Übersetzungen in mehrere Sprachen, SEO-Vorschläge für Titel und Description, Umformulierungen für Leichte Sprache: alles dort, wo Sie sowieso schon arbeiten.

Wichtig: Die KI ersetzt keinen Redakteur, sie nimmt ihm die wiederkehrenden Vorarbeiten ab. Was Sie publizieren, entscheiden weiterhin Sie.

Vorhandenes Wissen verknüpfen — auch über TYPO3 hinaus

Viele Organisationen haben Wissen, das gar nicht im TYPO3 liegt: in Confluence, SharePoint, Nextcloud, internen Wikis, PDF-Sammlungen. Wir bauen Brücken, sodass eine Suche oder ein Assistent auch dieses Material einbezieht — kontrolliert, mit klaren Berechtigungen, ohne dass Inhalte aus ihrem ursprünglichen System wandern müssen.

Wie das technisch funktioniert

Wir setzen auf zwei aufeinander abgestimmte Bausteine:

TYPO3-Erweiterungen für den Redaktions-Workflow

Native Integration im Backend — kein neues Fenster, kein Copy-Paste. Die Schnittstellen zu Mistral, Claude, OpenAI oder lokalen Modellen sind konfigurierbar, sodass Sie das Modell wechseln können, ohne die Arbeitsweise zu ändern.

Retrieval-Augmented Generation (RAG) auf Ihren Inhalten

Damit das Sprachmodell auf Ihren Inhalten arbeiten kann, werden diese in einer Vektordatenbank aufbereitet — strukturiert, durchsuchbar, mit klarer Quellenzuordnung. Das ist die Grundlage dafür, dass Antworten nicht halluziniert werden, sondern aus Ihrem Material kommen. Updates an Ihren Inhalten landen automatisch im Index.

DSGVO-konform — und zwar nicht als Versprechen, sondern als Architektur

Die häufigste Frage, wenn wir KI in TYPO3 vorschlagen, ist: “Geht das überhaupt mit der DSGVO?” Die kurze Antwort: Ja, wenn man es richtig macht. Die längere unterscheidet drei Szenarien — und Sie wählen, welches zu Ihnen passt:

Szenario 1: Komplett ohne US-Anbieter

Sie nutzen ausschließlich europäische oder selbst gehostete Sprachmodelle:

  • Mistral (Frankreich) — vollwertiges Modell, EU-Hosting, AVV nach DSGVO, unsere Empfehlung
  • Aleph Alpha (Heidelberg) — auf Wunsch on-premise in Ihrem eigenen Rechenzentrum
  • Open-Source-Modelle (Llama, Mistral) auf eigener Hardware oder in einer EU-Cloud

Kein CLOUD Act, kein Drittlandstransfer, vollständige Datenhoheit. Diese Variante empfehlen wir, sobald personenbezogene oder sensible Geschäftsdaten beteiligt sind.

Szenario 2: OpenAI oder Azure OpenAI mit sauberer rechtlicher Basis

Wenn Sie auf die besonders leistungsfähigen US-Modelle zugreifen möchten, geht das mit klar geregeltem Rahmen:

  • Zugriff ausschließlich über die API oder Azure OpenAI, nicht über die ChatGPT-Web-Oberfläche
  • Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO
  • Vertragliche Zusicherung, dass Ihre Daten nicht zum Modelltraining verwendet werden
  • Auf Wunsch Azure-Region "Germany West Central" — Daten verlassen Deutschland nicht

Szenario 3: Hybrid mit Datenfilterung

Für Aufgaben, bei denen ein US-Modell einen echten Mehrwert hat, schicken wir nur das hin, was sicher übermittelt werden darf: keine Personendaten, keine internen Bezeichner, keine vertraulichen Inhalte. Die Filterung passiert automatisch, bevor die Daten Ihr System verlassen.

Häufige Fragen zu KI im TYPO3-Umfeld

Ist es DSGVO-konform, ChatGPT für die Erstellung von Webseiten-Inhalten zu nutzen?

Über die OpenAI-API mit abgeschlossenem Auftragsverarbeitungsvertrag und unter dem EU-US Data Privacy Framework: grundsätzlich ja. Über das kostenlose ChatGPT im Browser mit Kundendaten oder personenbezogenen Inhalten: nein. In der Praxis empfehlen wir bei sensiblen Inhalten den Einsatz europäischer Modelle (siehe Szenario 1 oben).

Bekomme ich halluzinierte Antworten?

Wenn ein Sprachmodell ohne Anbindung an Ihre Inhalte gefragt wird: ja, das kann passieren. Unsere Lösungen arbeiten mit Retrieval-Augmented Generation — das Modell darf nur antworten, was in den hinterlegten Quellen tatsächlich steht, und nennt die Fundstelle. Sollte eine Frage nicht beantwortbar sein, sagt das System das offen.

Was kostet die Einführung von KI in einer bestehenden TYPO3-Installation?

Eine erste Integration für Suche oder Texterstellung beginnt typischerweise bei vier- bis fünfstelligen Beträgen für die Implementierung, plus laufende Kosten für das Sprachmodell (bei Mistral oder OpenAI im niedrigen zwei- bis dreistelligen Bereich pro Monat für mittlere Sites, bei on-premise nur die eigenen Server-Kosten). Wir machen vor jedem Projekt eine Aufwandsschätzung mit fixem Kostenrahmen.

Müssen wir unsere TYPO3-Inhalte umbauen, damit die KI sie verarbeiten kann?

Nein. Wir bauen den Index auf den Inhalten auf, die da sind. Wenn dabei strukturelle Schwächen sichtbar werden (uneinheitliche Überschriften, doppelte Inhalte, veraltete Texte), bekommen Sie das als Nebenprodukt mit — und entscheiden, was Sie damit machen.

Wir haben eine ältere TYPO3-Version. Geht KI trotzdem?

Im Prinzip ja, aber wir empfehlen vor einer KI-Integration ein Update auf eine aktuell unterstützte Version, weil das die Sicherheitsbasis ist, auf der alles andere aufbaut. Wenn nötig, übernehmen wir das gleich mit.

Wird unser Personal durch KI ersetzt?

Nein. Was sich verändert, ist *was* Ihre Leute tun: weniger Wiederholungsarbeit, mehr inhaltliche und konzeptionelle Arbeit. Wir schulen Ihr Team im Umgang mit den neuen Werkzeugen mit, damit niemand das Gefühl bekommt, der Boden bewege sich unter den Füßen.

So gehen wir ein KI-Projekt typischerweise an

1. Erstgespräch (kostenlos, etwa 45 Minuten)

Wir verstehen, wo Sie heute stehen, was die Inhalte und Ihre Nutzer brauchen — und was Sie sich von KI versprechen. Am Ende wissen wir gemeinsam, ob ein Projekt sinnvoll ist und in welchem Rahmen es liegen würde.

2. Inhalts- und Architekturanalyse (festpreis, ca. 1 – 2 Wochen)

Wir schauen uns Ihre TYPO3-Installation und Ihre Inhalte konkret an. Sie bekommen einen klaren Befund, einen Vorschlag für das passende DSGVO-Szenario (siehe oben) und ein festes Angebot für die Umsetzung.

3. Pilot mit klarer Erfolgsfrage (4 – 8 Wochen)

Statt ein großes Projekt aufzusetzen, beginnen wir mit einem Pilotumfang, der eine konkrete Frage beantwortet: Funktioniert die Suche so, wie sich Ihre Besucher das wünschen? Sparen Ihre Redakteure damit wirklich Zeit? Sie sehen Ergebnisse, bevor das nächste Budget fließt.

4. Ausbau und Betrieb

Wenn der Pilot trägt, bauen wir aus. Wenn nicht, lernen wir gemeinsam, woran es lag — und Sie haben kein Sechs-Monats-Risiko aufgehäuft.

Klingt das nach einem Projekt, das zu Ihnen passt?

Schreiben Sie uns zwei Sätze dazu, woran Sie gerade arbeiten oder was Sie vorhaben — wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einer ehrlichen Einschätzung. Das Erstgespräch ist kostenlos, und es endet entweder mit einem konkreten nächsten Schritt oder mit einer offenen Empfehlung, was sonst sinnvoll wäre.

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