Europäisch gehostet · Cloud-Act-sicher

DSGVO-konforme KI für Unternehmen europäisch & sicher

KI einsetzen, ohne die Kontrolle über Ihre Daten abzugeben: europäische Sprachmodelle, On-Premises-Option und Datenschutz, der von Anfang an mitgedacht ist.

Viele Anbieter werben mit EU-Servern. Wir gehen weiter: europäische oder selbst gehostete Modelle, DSGVO by Design und volle Nachvollziehbarkeit jedes KI-Aufrufs. So bleibt die Datenhoheit bei Ihnen – ohne Abstriche beim Nutzen.

  • Europäische Sprachmodelle – Mistral (Frankreich) statt US-Anbieter: vollständig im europäischen Rechtsrahmen, ohne Cloud-Act-Risiko.
  • Selbst gehostet auf Wunsch – die KI läuft auf Ihrer eigenen Infrastruktur; Ihre Daten verlassen Ihr Haus nicht.
  • DSGVO by Design – Datenminimierung, Auftragsverarbeitungsvertrag und Löschkonzepte von Anfang an, nicht als Nachrüstsatz.
  • Nachvollziehbar – jeder KI-Aufruf wird protokolliert; Antworten nennen ihre Quellen.
  • Frei wählbar – Sie entscheiden je Anwendungsfall, welches Modell arbeitet – transparent und dokumentiert.
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dconnect.dreistein.de
Cloud-Act-sicher
Mistral oder selbst gehostet

Für wen?

Für Unternehmen, Behörden und Organisationen, die KI nutzen wollen – aber rechtssicher

Sie sehen den Nutzen von KI, aber Datenschutzbeauftragte, IT-Sicherheit oder Betriebsrat stellen die richtigen Fragen: Wohin fließen unsere Daten? Wer kann darauf zugreifen? Was passiert mit den Eingaben unserer Nutzer? Auf dieser Seite finden Sie die Antworten – und einen Weg, KI einzusetzen, ohne die Kontrolle über Ihre Daten abzugeben. Die technische Umsetzung übernimmt unsere Plattform dConnect.

Warum „in der EU gehostet" nicht reicht – und wie wir die Lücke schließen

Der US CLOUD Act verpflichtet US-Unternehmen, Daten an amerikanische Behörden herauszugeben – unabhängig davon, wo die Server stehen. Ein EU-Rechenzentrum eines US-Anbieters löst das Problem deshalb nicht.

Seit dem CLOUD Act von 2018 gilt: Amerikanische Anbieter müssen auf behördliche Anordnung Daten herausgeben, auch wenn diese ausschließlich in Europa gespeichert sind. Wer OpenAI, Google oder Microsoft als KI-Motor nutzt, übermittelt Inhalte und Nutzereingaben an genau solche Anbieter – und gibt die Kontrolle potenziell aus der Hand. Spätestens seit dem Schrems-II-Urteil des EuGH ist klar, wie fragil Datentransfers in die USA rechtlich sind.

Unser Ansatz:

  • Europäische Modelle. Auf Wunsch nutzen wir ausschließlich Modelle wie Mistral (Frankreich) – leistungsstark und vollständig dem europäischen Rechtsrahmen unterstellt, ohne Cloud-Act-Risiko.
  • Selbst gehostete Modelle. Wo maximale Souveränität gefragt ist, läuft die KI lokal auf Ihrer eigenen Infrastruktur. Ihre Daten verlassen Ihr Haus nicht.
  • Keine US-Anbieter, wenn Sie es nicht wollen. Sie entscheiden, welche Modelle zum Einsatz kommen – transparent und dokumentiert. Und wenn ein US-Modell für einen unkritischen Anwendungsfall die beste Wahl ist, treffen Sie diese Entscheidung bewusst – je Anwendungsfall, nicht pauschal.
  • DSGVO by Design. Datenminimierung, Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), klare Löschkonzepte und EU-Hosting sind Teil der Lösung, nicht nachträgliches Beiwerk.

Wie das technisch funktioniert – Modellwahl je Anwendungsfall, Protokollierung, On-Premises-Betrieb – zeigt unsere Plattform dConnect – KI mit Ihrem Wissen.

DSGVO by Design: Datenschutz technisch umgesetzt

Datenschutz ist bei uns kein Papier-Versprechen, sondern Architektur

Diese Prinzipien sind in unsere KI-Lösungen eingebaut – nicht nachträglich angeflanscht:

  • Datenminimierung. An das Sprachmodell gehen nur die für die jeweilige Antwort nötigen Passagen – nie die komplette Wissensbasis, nie ganze Datenbestände.
  • Kein Training mit Ihren Daten. Ihre Inhalte und die Eingaben Ihrer Nutzer werden nicht zum Training fremder Modelle verwendet – vertraglich abgesichert über die API-Konditionen der Anbieter bzw. ausgeschlossen beim Eigenbetrieb.
  • Originaldaten bleiben bei Ihnen. Indexiert wird nur, was Sie freigeben; Ihre Systeme bleiben führend. Kontrollierte Brücken statt Daten-Kopien.
  • AVV & Löschkonzepte. Auftragsverarbeitung, Speicherfristen und Löschwege werden zu Projektbeginn definiert – gemeinsam mit Ihrem Datenschutzbeauftragten.
  • Rechte & Rollen. Wer darf welche Wissensbestände pflegen, welche Modelle nutzen, welche Auswertungen sehen? Ein Gruppen-Rechtesystem regelt das nachvollziehbar.
  • Vollständige Protokollierung. Jeder KI-Aufruf wird mit Zweck, Umfang und Kosten erfasst – die Grundlage für Rechenschaftspflicht (Art. 5 Abs. 2 DSGVO) und interne Audits.

Woran Sie DSGVO-konforme KI erkennen – die Checkliste

Egal ob Sie mit uns oder einem anderen Anbieter sprechen – diese sechs Fragen trennen echte DSGVO-Konformität von Marketing:

  1. Wo laufen die Sprachmodelle – und wem gehören sie? „EU-Server“ allein genügt nicht, wenn dahinter ein US-Anbieter steht (CLOUD Act).
  2. Welche Daten verlassen Ihr Haus? Ganze Dokumentbestände – oder nur die für die Antwort nötigen Passagen?
  3. Werden Ihre Eingaben zum Modell-Training verwendet? Wenn das nicht klar ausgeschlossen ist: Finger weg.
  4. Gibt es AVV, Löschkonzept und TOMs? Auftragsverarbeitungsvertrag und technisch-organisatorische Maßnahmen müssen von Anfang an vorliegen – nicht auf Nachfrage.
  5. Ist nachvollziehbar, was die KI tut? Ohne Protokollierung von Anfragen, Quellen und Kosten können Sie Ihre Rechenschaftspflicht nicht erfüllen.
  6. Können Sie wechseln? Wenn Wissensbasis und Konfiguration beim Anbieter eingeschlossen sind, ist die nächste Abhängigkeit programmiert. Ihre Daten sollten portabel bleiben.

Unsere Antworten auf alle sechs Fragen finden Sie auf dieser Seite – und im Detail auf der Produktseite von dConnect.

Die technische Basis: unsere Plattform dConnect

Alles, was auf dieser Seite steht, ist keine Absichtserklärung, sondern in unserer KI-Plattform dConnect umgesetzt – als TYPO3-Erweiterung oder eigenständige Web-Anwendung:

  • Modellwahl je Anwendungsfall. Mistral (EU), OpenAI oder Anthropic – pro Wissens-Sammlung getrennt konfigurierbar, mit eigenen API-Schlüsseln. Europäisch zuerst, US-Modelle nur, wo Sie es bewusst entscheiden.
  • Ihre Daten bleiben führend. dConnect liest Wissen aus Ihren bestehenden Systemen ein – ohne Migration; an die KI gehen nur die relevanten Passagen.
  • Nachvollziehbarkeit eingebaut. Query-Protokoll und Kostenübersicht in Euro für jeden einzelnen KI-Aufruf – exportierbar für Audits und Controlling.
  • On-Premises-fähig. Normale Web-Hosting-Umgebung mit eigener Datenbank genügt – auf Wunsch läuft alles komplett auf Ihrer Infrastruktur.

Funktionen, Screenshots und Einsatzszenarien im Detail: dConnect – KI mit Ihrem Wissen

Fragen und Antworten

Ist der Einsatz von ChatGPT & Co. im Unternehmen DSGVO-konform möglich?

Grundsätzlich ja – aber nicht, indem Mitarbeiter einfach den öffentlichen Chat nutzen. Es braucht eine kontrollierte Einbindung über die API mit Auftragsverarbeitungsvertrag, klaren Regeln, welche Daten übermittelt werden dürfen, und dem Ausschluss der Nutzung für das Modell-Training. Für viele Anwendungsfälle ist ein europäisches Modell wie Mistral die deutlich unkompliziertere Wahl – wir beraten Sie ehrlich, was zu Ihrem Szenario passt.

Was ist der US CLOUD Act – und warum betrifft er auch EU-Server?

Der CLOUD Act (2018) verpflichtet US-Unternehmen, amerikanischen Behörden auf Anordnung Daten herauszugeben – unabhängig davon, wo diese gespeichert sind. Ein Rechenzentrum in Frankfurt schützt also nicht, wenn der Betreiber ein US-Anbieter ist. Deshalb setzen wir standardmäßig auf europäische Anbieter wie Mistral oder auf selbst gehostete Modelle.

Reicht es nicht, wenn der KI-Anbieter Server in der EU hat?

Nein. Entscheidend ist nicht nur der Serverstandort, sondern wer rechtlich Zugriff hat. US-Anbieter unterliegen dem CLOUD Act – auch für ihre europäischen Rechenzentren. Echte Datensouveränität erreichen Sie mit europäischen Anbietern im europäischen Rechtsrahmen oder mit Modellen auf Ihrer eigenen Infrastruktur.

Brauchen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)?

Sobald personenbezogene Daten im Spiel sind – und das sind sie bei Nutzereingaben praktisch immer – ja. Der AVV mit dem KI-Anbieter ist Pflicht, dazu gehören technisch-organisatorische Maßnahmen (TOMs) und ein Löschkonzept. Wir bringen die nötigen Unterlagen und Prozesse mit und stimmen sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten ab.

Können die Sprachmodelle komplett bei uns laufen (On-Premises)?

Ja. Wo maximale Souveränität gefragt ist – etwa bei Behörden oder besonders sensiblen Daten – betreiben wir die KI auf Ihrer eigenen Infrastruktur. Ihre Daten verlassen Ihr Haus dann überhaupt nicht. Unsere Plattform dConnect ist dafür ausgelegt und benötigt keine Spezial-Infrastruktur.

Was passiert mit den Eingaben unserer Nutzer?

Nutzereingaben werden nur zur Beantwortung der jeweiligen Anfrage verarbeitet und nicht zum Training von Modellen verwendet. Jeder Aufruf wird protokolliert, sodass Sie jederzeit nachweisen können, welche Daten wofür verarbeitet wurden. Speicherfristen und Löschwege legen wir gemeinsam in Ihrem Löschkonzept fest.

So gehen wir vor

Wir minimieren Risiken durch einen schrittweisen Aufbau mit klaren Meilensteinen – statt eines großen, unkalkulierbaren Projekts:

  1. Kostenloses Erstgespräch. Wir klären Ihr Ziel und geben eine ehrliche Einschätzung, ob und wo KI für Ihr Szenario echten Mehrwert bringt – ohne Verkaufsdruck.
  2. DSGVO-Check & Angebot. Sie erhalten einen konkreten Befund zu den Datenschutzanforderungen und ein transparentes Angebot.
  3. Pilot mit klarem Umfang. Wir starten mit einem abgegrenzten Anwendungsfall, an dem der Nutzen messbar wird.
  4. Ausbau & Betreuung. Schritt für Schritt erweitern wir Quellen, Funktionen und Reichweite – mit laufender Pflege.